Korintha Bärtsch und Rahel Estermann folgen 2021 auf Fraktionspräsidentin Monique Frey

Die Mitglieder der GRÜNEN/Jungen Grünen Kantonsratsfraktion haben zwei ihrer Mitglieder als Nachfolge von Monique Frey ins Fraktionspräsidium gewählt: Rahel Estermann, Digitalisierungsforscherin und Korintha Bärtsch, Umweltnaturwissenschafterin. Die beiden kompetenten Frauen treten ab 1. Januar 2021 die Nachfolge als Co-Leitung an. Nach sechs Jahren Engagement mit viel Herzblut tritt Monique Frey als Fraktionspräsidentin zurück.

Rahel Estermann und Korintha Bärtsch übernehmen eine erstarkte GRÜNE/Junge Grüne-Fraktion. Die neuen Möglichkeiten wollen die beiden gewinnbringend nutzen. «Unsere Fraktionsstärke hat sich verdoppelt, wir haben zahlreiche motivierte Neuzugänge mit einem breiten Erfahrungsspektrum in der Fraktion. Zusammen mit den langjährigen Mitgliedern können wir nun die Arbeit auf mehr Schultern verteilen», sagt Rahel Estermann.

Die neue Co-Fraktionsleitung will das Gewicht der GRÜNEN/Jungen Grünen im Kantonsrat erhöhen und setzt auf einen offenen Dialog mit anderen Fraktionen. «Wir wollen den Kanton Luzern mitgestalten. Wir hören den anderen Fraktionen zu und wollen selbst gehört werden. Wir übernehmen Verantwortung und sind bereit Kompromisse zu schmieden, ohne unsere Ideale zu verlieren», sagt Korintha Bärtsch. «Für den ökologischen und solidarischen Neustart in den nächsten Jahren braucht es nicht nur die GRÜNEN und Jungen Grünen, sondern wir müssen dafür Mehrheiten schaffen».

Bessere Entscheide dank geteilter Führung

Nach innen setzen die beiden auf die Weiterentwicklung der Arbeitsprozesse der Fraktion. Weitere zentrale Aufgaben liegen bei der strategischen Arbeit und den inhaltlichen Schwerpunkten. Die neue Co-Fraktionsleitung will digitale Werkzeuge noch stärker nutzen, sowohl für die interne Koordination und Diskussion wie auch für die externe Kommunikation der Ziele und der politischen Arbeit der Fraktion.

Eine Co-Leitung ist nicht Usus in der kantonalen Politik, wird aber bei den GRÜNEN und Jungen Grünen seit Jahren erfolgreich gelebt. «Geteilt zu führen ist das Arbeitsmodell der Zukunft das ist auch in der Politik möglich», sagt Rahel Estermann. Ein Novum in der Geschichte des Kantonsrates. «Wir übernehmen gemeinsam Verantwortung für die Fraktionsarbeit nach innen und aussen. Wir sind überzeugt, dass durch die gemeinsame Leitung bessere Entscheide entstehen», sagt Korintha Bärtsch. Die erfahrene Parlamentarierin wird stellvertretend für das Co-Fraktionspräsidium der GRÜNEN/Jungen Grünen in der Geschäftsleitung Einsitz nehmen. Die Kommunikation nach aussen teilen sich Estermann und Bärtsch. Ihre unterschiedlichen beruflichen Hintergründe und verschiedenen politischen Schwerpunkte ergänzen sich optimal. «Wir teilen die Leitung der Fraktion und haben damit gleichzeitig ausreichend Ressourcen für Beruf und Privates», sagt Korintha Bärtsch.

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